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Steven Gätjen

TELE 5: Wenn Ihnen ein Kinofilm persönlich nicht gefällt, sind Sie dann bei seiner Beurteilung in Ihrer neuen TELE 5-Sendung trotzdem ehrlich?

Steven Gätjen: Auf jeden Fall. Das ist der Anspruch, den wir mit ‚Steven liebt Kino!‘ haben. Es geht aber nicht darum, die Zuschauer von einem Film fernzuhalten, sondern sie konstruktiv zu informieren. Entweder sage ich also, dass ich mir mehr von einem Film erhofft habe, oder hebe das Positive hervor.

Woher kommt bei Ihnen die Faszination fürs Kino?

Durch meine Eltern, absolute Filmfans, die meine zwei Brüder und mich in jungen Jahren ins Kino mitgenommen haben. Schon als Kind hat mich

fasziniert, dass man für mehrere Stunden in eine völlig andere Welt katapultiert wird, ob spannend, dramatisch oder traurig. Noch heute funktioniert Kino für mich wie eine Zeitmachine.

Wie groß ist Ihre private Filmsammlung zuhause?

Früher habe ich über 500 Videokassetten besessen, die sehr viel Platz wegnahmen. Also habe ich sie im Zuge des DVD-Booms verscherbelt und mir Silberlinge zugelegt. Allerdings wünscht sich meine Freundin langsam, dass ich mir auch einmal ein paar Bücher ins Regal stelle (lacht).

Sehen Sie mit ihr denn auch Kinofilme an?

Ja, es ist natürlich schwer, sie in einen Action-Blockbuster mitzunehmen. Zusammen schauen wir dann skandinavische Filme, die wir beide sehr faszinierend finden, aufgrund dieser oft skurrilen Erzählweise.

Und mit Ihren Eltern genießen Sie die Klassiker der Filmgeschichte im Fernsehen?


Meine Eltern, die inzwischen über 60 Jahre alt sind, gehen immer noch gern ins Kino. Zuletzt haben Sie

‚Contagion‘ von Steven Soderbergh gesehen. Vor allem mein Vater ist ein absoluter Kinofreak, mit ihm war ich in ‚Avatar 3D‘ und habe mir auch das ‚Kampf der Titanen‘-Remake angesehen. Umgekehrt mag ich auch gern noch alte Sachen, die mich an frühere Zeiten erinnern. ‚Dick und Doof‘ etwa.

Hat Sie ein Filmerlebnis in Ihrer Kindheit besonders geprägt?

Die ‚Krieg der Sterne‘-Trilogie der 70er Jahre. Ich habe früher jede ‚Star Wars‘-Figur besessen, habe mit meiner Kinderliebe immer Luke Skywalker und Prinzessin Leia gespielt - bis ich rausgefunden habe, dass sie Geschwister sind. Später kam ‚Indiana Jones‘ hinzu, der mich begeistert hat. Das waren so die frühen Jahre, die Filme, mit denen ich groß wurde.

Haben Sie George Lucas mal kennengelernt?

Leider nie! Der fehlt mir noch. George Lucas zu interviewen, ist ein großer Traum von mir. Aber als großer Fan von Kino-Merchandising-Artikeln besitze ich aus Kindheitstagen noch ein Laser-Schwert, unterschrieben von ihm.

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